
Feed-Back der Diskussionsveranstaltung: „Randbebauung des Tempelhofer -Feldes — nicht mit und nicht gegen uns!
100% THF muss bleiben!“
veranstaltet von der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG in Kooperation mit 100% Tempelhof am 09.09.2026 im Kiezraum
Im Rahmen der Kreuzberger Kiezwoche fand am 09.09.2026 im Kiezraum auf dem sogen. Dragoner Areal eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den geplanten Bauplänen auf dem Tempelhofer Feld statt.
Egal ob es sich um die aktuellen Pläne handelt, die Container-Unterkünfte für geflüchtete Menschen im Nordteil des Feldes auszubauen oder um die Verlautbarungen verschiedener Politiker:innen und der Immobilienwirtschaft, dass eine Randbebauung des Feldes „im Sinne Berlins“ unumgänglich sei, sie stoßen wie schon in der Anfangszeit des Feldes nach der Schließung des Flugbetriebs auf viel Unmut und Widerstand bei den Menschen in Berlin.
Die Veranstaltung sollte und wollte aus verschiedenen Perspektiven begründen, warum eine Bebauung des Feldes — welcher Art auch immer — nach wie vor völlig unsinnig und aus historischen, sozialen, ökologischen und stadtplolitischen Gründen abzulehnen ist.
Es gab für die jeweiligen Begründungen unterschiedliche Beiträge verschiedener Referent:innen.
Zwischen den Beiträgen und danach gab es viel Raum für Zwischenfragen und Diskussionen.
Es war ein informativer und kurzweiliger Abend.
In den verschiedenen Beiträgen der Referent:innen und Mitdiskutierenden wurden immer wieder die sozialen, kulturellen und ökologischen Werte und Bedeutungen eines 100%igen Erhalts der Freifläche angeführt. Aber auch aus stadtpolitischer Sicht wurde betont, dass eine Randbebauung die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht beheben werden, dass Neubau eh nur für die reichere Schichten gebaut wird und es andere Lösungen für bezahlbaren Wohnraum geben muss und gibt.
Interessant und aufmerksam verfolgt wurden dann die beiden kritischen Beiträge aus historischer Perspektive und der Sicht von geflüchteten Menschen.
Die geplanten Container auf der Nordseite des Feldes stehen auf historischem Gelände ehemaliger Zwangsarbeiter:innenlager. Nur ein Bruchteil der Reste dieses Lagers ist bisher ausgegraben und historisch aufgearbeitet worden.
Und hier, auf einem ehemaligen umzäunten Gelände, angelegt um Menschen zu zwingen, für die Rüstungsindustrie zu arbeiten, ist wieder ein umzäuntes Gelände für Menschen geplant, um eine gesellschaftliche Integration dieser zu verhindern.
Interessant war für viele Anwesende an dem Abend, wie wieder einmal unsere Geschichte still und heimlich quasi „zubetoniert“ werden soll und wie für diese Betonpläne geflüchtete Menschen instrumentalisiert werden, um mit diesen das Votum gegen eine Bebauung des Feldes auszuhebeln.
Und zwar von denjenigen, die oft laut und offen die Abschiebung geflüchteter Menschen begrüßen.
Festgehalten wurde am Ende in der Runde, dass die Historie des Geländes sichtbarer gemacht werden muss, dass Forderungen für die Schließung der Massenunterkünfte für geflüchtete Menschen dort und überall artikuliert werden müssen und wir weiter in verschiedensten Formen für den 100%igen Erhalt der Freifläche kämpfen.
100% THF Bleibt! WEM GEHÖRT KREUZBERG, September 2026
100% THF muss bleiben!“
veranstaltet von der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG in Kooperation mit 100% Tempelhof am 09.09.2026 im Kiezraum
Im Rahmen der Kreuzberger Kiezwoche fand am 09.09.2026 im Kiezraum auf dem sogen. Dragoner Areal eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zu den geplanten Bauplänen auf dem Tempelhofer Feld statt.
Egal ob es sich um die aktuellen Pläne handelt, die Container-Unterkünfte für geflüchtete Menschen im Nordteil des Feldes auszubauen oder um die Verlautbarungen verschiedener Politiker:innen und der Immobilienwirtschaft, dass eine Randbebauung des Feldes „im Sinne Berlins“ unumgänglich sei, sie stoßen wie schon in der Anfangszeit des Feldes nach der Schließung des Flugbetriebs auf viel Unmut und Widerstand bei den Menschen in Berlin.
Die Veranstaltung sollte und wollte aus verschiedenen Perspektiven begründen, warum eine Bebauung des Feldes — welcher Art auch immer — nach wie vor völlig unsinnig und aus historischen, sozialen, ökologischen und stadtplolitischen Gründen abzulehnen ist.
Es gab für die jeweiligen Begründungen unterschiedliche Beiträge verschiedener Referent:innen.
Zwischen den Beiträgen und danach gab es viel Raum für Zwischenfragen und Diskussionen.
Es war ein informativer und kurzweiliger Abend.
In den verschiedenen Beiträgen der Referent:innen und Mitdiskutierenden wurden immer wieder die sozialen, kulturellen und ökologischen Werte und Bedeutungen eines 100%igen Erhalts der Freifläche angeführt. Aber auch aus stadtpolitischer Sicht wurde betont, dass eine Randbebauung die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht beheben werden, dass Neubau eh nur für die reichere Schichten gebaut wird und es andere Lösungen für bezahlbaren Wohnraum geben muss und gibt.
Interessant und aufmerksam verfolgt wurden dann die beiden kritischen Beiträge aus historischer Perspektive und der Sicht von geflüchteten Menschen.
Die geplanten Container auf der Nordseite des Feldes stehen auf historischem Gelände ehemaliger Zwangsarbeiter:innenlager. Nur ein Bruchteil der Reste dieses Lagers ist bisher ausgegraben und historisch aufgearbeitet worden.
Und hier, auf einem ehemaligen umzäunten Gelände, angelegt um Menschen zu zwingen, für die Rüstungsindustrie zu arbeiten, ist wieder ein umzäuntes Gelände für Menschen geplant, um eine gesellschaftliche Integration dieser zu verhindern.
Interessant war für viele Anwesende an dem Abend, wie wieder einmal unsere Geschichte still und heimlich quasi „zubetoniert“ werden soll und wie für diese Betonpläne geflüchtete Menschen instrumentalisiert werden, um mit diesen das Votum gegen eine Bebauung des Feldes auszuhebeln.
Und zwar von denjenigen, die oft laut und offen die Abschiebung geflüchteter Menschen begrüßen.
Festgehalten wurde am Ende in der Runde, dass die Historie des Geländes sichtbarer gemacht werden muss, dass Forderungen für die Schließung der Massenunterkünfte für geflüchtete Menschen dort und überall artikuliert werden müssen und wir weiter in verschiedensten Formen für den 100%igen Erhalt der Freifläche kämpfen.
100% THF Bleibt! WEM GEHÖRT KREUZBERG, September 2026

