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21.03.2018: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Eigentümergemeinschaft des Mehringdamm 67

Keine Spekulation im Milieuschutz — bezahlbaren Wohnraum schützen!

Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Spekulationsobjekt!

Mehrindamm67

Am Mittwoch den 21.03.2018 fand um 10 Uhr am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, die völlig überflüssige Zwangsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft des Mehringdamm 67 statt. Die Teileigentümer*innen waren trotz unserer Bemühungen leider zu keinerlei Gesprächen und Verhandlungen bereit.

Das Haus am Mehringdamm 67 liegt im Erhaltungssatzungsgebiet, genannt Milieuschutz, und soll dennoch meistbietend versteigert werden. Das Einzige was hierdurch geschützt wird, sind die Profite der Teileigentümer*innen und die spekulativen Renditeerwartungen der zukünftigen Investoren und sogenannten Immobilienentwickler. Somit wird
das Haus zu einem weiteren Spekulationsobjekt des Finanzkapitals in Berlin.

Zwangsversteigerung Mehringdamm 67 Protest

Das Risiko ist groß, dass erneut günstiger Wohnraum für Viele den spekulativen Renditeerwartungen einiger Weniger geopfert wird.

Wir fordern einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungs- und Mietenpolitik!

Es ist ein Skandal, dass mit Wohnraum spekuliert werden darf, denn Wohnen ist ein Grundbedürfnis und ein Menschenrecht! (Artikel 11, icescr, Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte — der Pakt wurde von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert)

mehringdamm67.de
info(at)mehringdamm67.de

Fotos: kappa photo